Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW)
Krankheiten und Veränderungen des natürlichen
Lebensraumes bedrohen viele Wildtiere in ihrem Bestand. Biologen und
Veterinärmediziner am Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung
(IZW) untersuchen Säugetiere und Vögel in ihren Wechselbeziehungen mit
Mensch und Umwelt. Hauptziel ist die Erforschung der
Anpassungsleistungen und –grenzen größerer Wildtiere und ihrer Rolle in
natur- und kulturnahen Ökosystemen. Die gewonnenen Erkenntnisse sind
Voraussetzung für einen wissenschaftlich begründeten Artenschutz und für
Konzepte der ökologischen Nachhaltigkeit bei der Nutzung natürlicher
Ressourcen.
Die Forscher arbeiten vor Ort im IZW und im Rahmen von
Kooperationsprojekten in Europa, Asien, Afrika sowie Nord-, Mittel- und
Südamerika. Sie leisten anwendungsorientierte und interdisziplinäre
Grundlagenforschung in den Bereichen Evolutionsökologie,
Evolutionsgenetik, Wildtierkrankheiten, Reproduktionsbiologie und
Reproduktionsmanagement bei Zoo- und Wildtieren. Das IZW ist auf
vielfältige Weise mit Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen
auf nationaler und internationaler Ebene vernetzt.
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Direktor: Prof. Dr. Heribert Hofer Alfred-Kowalke-Str. 17, 10315 Berlin Tel.: 030-5168 0 |
Mitarbeiter: 148 Etat (in Mio. EUR): 8,5 www.izw-berlin.de |


