Junge Mathematikerin löst Jahrzehnte altes Problem
Prof. Dr. Heribert Hofer gemeinsam mit der Preisträgerin | Fotos: J. Zens/FVB
FVB – 10.12.2003:

Junge Mathematikerin löst Jahrzehnte altes Problem

Forschungsverbund Berlin vergibt Nachwuchswissenschaftlerinnenpreis 2003 an Tatjana Stykel

Dr. Tatjana Stykel hat den Nachwuchswissenschaftlerinnenpreis 2003 des Forschungsverbundes Berlin e.V. (FVB) erhalten. Der Forschungsverbund würdigt damit die herausragende Dissertation der jungen Mathematikerin, die aus Kasachstan stammt. Tatjana Stykel (30) arbeitet als Leiterin einer DFG-Nachwuchsgruppe am DFG-Forschungszentrum "Mathematik für Schlüsseltechnologien" an der TU Berlin. Der Preis des Forschungsverbundes wird jährlich vergeben und ist mit 3.000 Euro dotiert. Prof. Dr. Heribert Hofer, Vorstandssprecher des Forschungsverbundes, übergab den Preis im Rahmen eines Kolloquiums am DFG-Forschungszentrum Mathematik für Schlüsseltechnologien am 9. Dezember.

Tatjana Stykel ist seit 1998 in Deutschland und besitzt die deutsche Staatsangehörigkeit. Nach dem Studium in Novosibirsk (Russland) ging sie zunächst als Doktorandin nach Chemnitz, von 2000 bis 2002 war sie an der Technischen Universität Berlin, wo sie bei Prof. Volker Mehrmann promoviert wurde. Sie ist für ihre Leistungen bereits mehrfach mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet worden.

Der Nachwuchswissenschaftlerinnenpreis des Forschungsverbundes Berlin e.V. (FVB) ist im Jahr 2001 erstmals vergeben worden. Mit der jährlichen Auszeichnung will der FVB besondere Leistungen junger Wissenschaftlerinnen würdigen. Damit möchte der Verbund dazu beitragen, der Forschungstätigkeit neue Impulse zu geben und den Anteil hervorragender Wissenschaftlerinnen in Wissenschaft und Forschung zu erhöhen. Der Nachwuchswissenschaftlerinnenpreis zeichnet eine herausragende Promotion in einem Forschungsgebiet aus, das von den Instituten des Forschungsverbundes Berlin bearbeitet wird.

Hintergrundinformationen zur Dissertation hier.

Ansprechpartner:
Vorstandssprecher des Forschungsverbundes Berlin
Prof. Dr. Heribert Hofer
030 / 51 68-101, Email
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