Leibniz-Gemeinschaft

Der Forschungsverbund und seine Institute gehören zur Leibniz-Gemeinschaft. Die Leibniz-Gemeinschaft ist ein Zusammenschluss von 89 Forschungseinrichtungen, die wissenschaftliche Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung bearbeiten. Sie stellen Infrastruktur für Wissenschaft und Forschung bereit und erbringen forschungsbasierte Dienstleistungen - Vermittlung, Beratung, Transfer - für Öffentlichkeit, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Sie forschen auf den Gebieten der Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften.

Die typische Leibniz-Einrichtung ist eine kompakte und flexible Exzellenzeinheit. Jede Leibniz-Einrichtung ist auf thematisch definierten, zukunftsweisenden Forschungsfeldern tätig. Die Bearbeitung der Thematik erfolgt interdisziplinär, in wissenschaftlicher Freiheit und unter strategischen Gesichtspunkten: Die Forschungsaufgaben der Leibniz-Einrichtungen liegen zwischen der erkenntnisorientierten Grundlagenforschung und der angewandten Forschung und schlagen eine Brücke dazwischen. Sie kooperieren mit Hochschulen, Einrichtungen anderer Forschungsorganisationen und Wirtschaftsunternehmen auf nationaler und internationaler Ebene.

Leibniz-Einrichtungen forschen komplementär zur universitären Forschung. Die enge Zusammenarbeit wird auch von der gegenwärtigen Exzellenzinitiative gespiegelt. Sie fördert Exzellenzcluster, Graduiertenschulen und herausragende Zukunftskonzepte. An vielen davon sind Leibniz-Einrichtungen beteiligt. Durch ihren strategischen Forschungsansatz nehmen Leibniz-Einrichtungen schon jetzt zentrale Positionen in Forschungsnetzwerken und -zentren, regionalen Clustern, Sonderforschungsbereichen und Graduiertenkollegs ein. Über 200 Direktorinnen, Direktoren und leitende Wissenschaftler sind im Zuge gemeinsamer Berufungen Professoren an benachbarten Hochschulen.

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