Veranstaltung | FVB | 12-10-2021

Einladung zur Marthe-Vogt-Preisverleihung

Dieses Jahr zeichnet der Forschungsverbund Berlin sogar zwei exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen aus: Dr. Sabrina Yasmin Geisberger und Dr. Vittoria Sposini. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Berlin Science Week am 2. November in der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft statt.

Seit dem Jahr 2001 vergibt der Forschungsverbund Berlin den Marthe-Vogt-Preis an eine Nachwuchswissenschaftlerin für eine hervorragende Dissertation. | Illustration: Beatriz Arribas

EINLADUNG

Der Forschungsverbund Berlin (FVB) würdigt seine diesjährigen Marthe-Vogt-Preisträgerinnen: die Biochemikerin Dr. Sabrina Yasmin Geisberger und die Physikerin Dr. Vittoria Sposini. Der Vorstandssprecher des FVB und Direktor des Leibniz-Instituts für Kristallzüchtung Prof. Thomas Schröder wird begrüßen. Für die Festrede erwarten wir Prof. Johanna Wanka, ehemalige Bundesministerin für Bildung und Forschung. Die Laudationes halten Dr. Stefan Kempa vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft und Prof. Ralf Metzler von der Universität Potsdam. Nach der Preisverleihung laden wir zu einem Get-together.

Moderation: Julika Schmitz
Musik: Reinhild Kuhn und Thomas Holzhausen

Die Marthe-Vogt-Preisverleihung findet am 2. November von 18 bis 20 Uhr als Präsenzveranstaltung statt, sie wird auch als Livestream übertragen (Dauer: 1:15 St.). Der Link wird hier abrufbar sein: www.fv-berlin.de/karriere/marthe-vogt-preis

Aufgrund der begrenzten Gästezahl können wir aktuell leider keine weiteren Anmeldungen zur Präsenzveranstaltung annehmen. Interessierte können sich auf die Warteliste setzen lassen. Auf der Veranstaltung gilt die 3G-Regel.

Kontakt: preisverleihungfv-berlin.de

Zu den Preisträgerinnen:

Dr. Sabrina Yasmin Geisberger ist Wissenschaftlerin am Berliner Institut für Medizinische Systembiologie des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft. In der Arbeitsgruppe von Dr. Stefan Kempa untersucht sie metabolische Resistenzmechanismen in verschiedenen Tumormodellen. Nach ihrem Abitur in Dénia, Spanien, studierte sie Molekulare Medizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Anschließend untersuchte sie in der Arbeitsgruppe von Dr. Dominik Müller am Experimental and Clinical Research Center Berlin, wie Kochsalz den mitochondrialen Stoffwechsel in Makrophagen stört. Die Freie Universität Berlin verlieh ihr hierfür im Sommer 2020 den Doktortitel im Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie mit summa cum laude.

Dr. Vittoria Sposini completed her university education in her home country, Italy, where she obtained her BSc from the University of Perugia in 2014 and her MSc from the University of Bologna in 2016. For her Master’s thesis, she completed a three-month stage at BCAM – Basque Center for Applied Mathematics in Bilbao (Spain) in Dr. Gianni Pagnini's group. She then moved to Germany to do her doctoral research at the University of Potsdam, in Professor Ralf Metzler's group. Her close ties to the group at BCAM led to the establishment of a joint PhD programme between the University of Potsdam and the University of the Basque Country in Bilbao. Vittoria Sposini defended her Doctorate in Theoretical Physics and Mathematics & Statistics in December 2020. She is currently a postdoctoral fellow at the University of Vienna within the REWIRE Programme, a Marie Sklodowska Curie Actions COFUND project funded by the European Commission with the main goal of reinforcing women in research. She works in Professor Christos Likos' group focusing on the stochastic modelling and statistical analysis of thermal and active motion in disordered systems, with an application to soft matter physics.