Marthe-Vogt-Preis

Seit dem Jahr 2001 vergibt der Forschungsverbund Berlin den Marthe-Vogt-Preis an eine Nachwuchswissenschaftlerin für eine hervorragende Dissertation. Die Auszeichnung ist mit 3.000 Euro dotiert.

Die Verleihung des Marthe-Vogt-Preises 2022 wird am Mittwoch, 2. November, 18 Uhr, in der Geschäftsstelle der Leibniz-Gemeinschaft im Rahmen der Berlin Science Week stattfinden.

Aufzeichnung der Preisverleihung 2021:
https://www.fv-berlin.de/infos-fuer/medien-und-oeffentlichkeit/videos

Der Marthe-Vogt-Preis wird jährlich an eine junge Wissenschaftlerin vergeben, die auf einem Gebiet tätig ist, das von den Instituten des Forschungsverbundes Berlin bearbeitet wird; die Arbeit muss jedoch nicht an einem Institut des Forschungsverbundes entstanden sein. Die Arbeitsfelder der Institute liegen u. a. in den Bereichen IuK-Technik, Strukturforschung, Optoelektronik und Laserforschung, Mikrosystemtechnik, Neue Materialien, Angewandte Mathematik, Molekulare Medizin und Biologie, Veterinärmedizin, Biotechnologie und Umweltforschung. Die Dissertation muss an einer Universität aus Berlin oder Brandenburg entstanden sein.

Namensgeberin Marthe Vogt (1903-2003) erforschte Neurotransmitter und arbeitete am Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung in Berlin-Buch, dem heutigen Standort unseres Leibniz-Forschungsinstituts für Molekulare Pharmakologie (FMP). Sie ist für unseren Preis wissenschaftlich und menschlich ein Vorbild. Wegen der nationalsozialistischen Politik gegen jüdische Wissenschaftler verließ sie 1935 Deutschland und forschte in Großbritannien weiter.